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Ein Saal mit Geschichte
Im Auftrag einer Interessenverbindung der Handelskammer und des Kantons Zürich wurde im Jahre 1929 unter der Leitung der Zürcher Architekten Henauer und Witschi mit dem Bau begonnen, der 1930 vollendet wurde. Architektonisches Kernstück ist der dreigeschossige Saal der Freitagsbörse im 1. Obergeschoss mit dazugehörigem Foyer. Der Saal wurde neben dem Handelsgeschäft auch für anderweitige Veranstaltungen genutzt. Tageslicht gelangt über die verglaste Hoffassade ins Gebäudeinnere und bildet eine Art Pendant zur gegenüberliegenden Wand mit dem Wandgemälde von Augusto Giacometti. 1993 wurde der Börsenbetrieb am Bleicherweg aus Platzgründen eingestellt, und es erfolgte der Umzugin den Neubau an der Sihl. Die Tage der Ringbörse waren jedoch gezählt - ein neues, elektronisches Handelssystem hielt Einzug. Die „Alte Börse“ war weltweit eine der letzen Rufbörsen.
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